Rezept Brezen

Andrea auf der Suche nach der ultimativen Dinkelbrezen !

Das kennt bestimmt der /die ein oder andere von Euch, Brezeln gibt es viele, Dinkelbrezen weniger und richtig gut gemachte handwerkliche Brezeln aus Dinkel sind schon fast eine Rarität. Leider

Ich lebe auf dem Land. Mein Lieblingsbäcker hat sein Geschäft zwei Ortschaften von mir entfernt. Er arbeitet noch ganz traditionell und handwerklich. Der kleine Verkaufsraum ist schlicht und ursprünglich. Das Brot lagert auf alten Holzbrettern, die Semmeln und Seelen sind in großen Weidenkörben gelagert. Es gibt eine kleine Theke mit süßen Köstlichkeiten, die auf Ihre Bestimmung warten. Links und rechts befinden sich allerlei Bioprodukte.


Dort kaufe ich Freitag immer das Ferment Roggenbrot. Als ich einmal außertourlich an einem Mittwoch vorbeischaute, lachten mich Dinkelbrezen aus Weißmehl an. Jede ein bisschen anders, da weiß man/Frau, die sind handgedreht. Ich fragte die Verkäuferin erstaunt, seit wann es denn diese Brezeln gäbe. Sie erklärte mir, dass diese nur Mittwoch gebacken und verkauft werden. An den anderen Tagen gibt es Dinkelvollkorn Brezeln, die ich nicht so mag. Glücklich ging ich mit meinen Dinkelbrezeln nach Hause. Ich bekam Besuch von einer lieben Freundin und gemeinsam haben wir sie sogleich probiert. Unser einstimmiges Urteil war super lecker, noch nie so gute Brezeln gegessen. Mein Wunsch wurde erhört, das fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

Meine Challenge lautete dann: Ich möchte gerne selbst so leckere Brezen backen !


Zum Geburtstag bekam ich von meinem Mann einen Thermomix geschenkt. So lernte ich Birgit kennen. Sie ist Thermomix Repräsentantin, eine ganz liebe Person und eine begnadete Bäckerin. Die Chemie stimmte von Anfang an. Sie brachte zur Vorführung echte Brezen Lauge mit (den Rest der Lauge durfte ich behalten) und machte uns dann gleich frische Brezen (wer hätte es gedacht J). Sie waren sehr gut, aber die von meinem Lieblingsbäcker waren noch besser.


Also weiter auf die Suche... Ich begab mich ins World Wide Web und da war es, das Rezept der "Food Bloggerin Andrea". Tolle Rezepte, es lohnt sich, da mal vorbei zuschauen. Freudig machte ich mich mit meinem Gehilfen Thermi ans Werk. Das Ergebnis: Brezen wie vom Lieblingsbäcker, ne echte Sensation und wieder ein Wunsch erfüllt, vielen herzlichen Dank.


Das Einzige, was ich an Andrea´s Rezept verändert habe ist, bei der angegebenen Menge Wasser einen kleinen Teil durch effektive Mikroorganismen zu ersetzen. Ich verwende nur Himalaya Kristallsalz in meiner Küche. Über dieses köstliche Salz werde ich dann mal extra schreiben.

Rezept: Dinkel-Brezen


Menge: 7 Stück

Zutaten:
375 Gramm  Dinkelmehl 630
175 ml  Wasser (kalt)
15 Gramm  Butter
10 Gramm  Salz
17 Gramm  Bio-Hefe

Quelle: Brotbackkurs Fritz Mühlenbäckerei

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. 15 Minuten nicht zu warm (ca. 22 Grad) stehen lassen. Dann 80g Stücke auswiegen und zu einem Strang formen (Länge ca. 40-50cm). Die Rollen noch kurz entspannen lassen, dann Brezen formen.

Die fertigen Brezen nochmals ca. 25 Minuten abgedeckt gehen lassen, dann mit dem Blech in den Tiefkühler geben. Die Brezen solange gefrieren lassen, bis sie hart geworden sind (ca. 20 Minuten).

Die Brezen laugen, mit Salz bestreuen und bei 240 Grad ca. 15Minuten backen. (vorgeheizt, mit Ober- und Unterhitze).

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